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Diese Woche haben wir Matteo von AWARE7 als Cybersecurity Experten für unseren Blog gewinnen können (bzw. mehr oder weniger gezwungen laut ihm). Bereits auf der Startup-Nights am vergangenen Donnerstag (15.11.) hatte er uns spannende Einblicke in den Cybersecurity-Startup-Hotspot Gelsenkirchen gegeben und grundlegende Best Practices mit uns geteilt. Nun konnten wir ihn dazu überreden, die Vorteile von Gelsenkirchen (JA, auch Schalke hat Vorteile) für euch zu verschriftlichen. Et voilà:

 

Wie alles begann… #SUN

“Hey, habt Ihr nicht Lust bei der StartUp Night ein bisschen was zu erzählen wie so die StartUp Landschaft in Bochum und Gelsenkirchen ist?” -“Na Klar”

So fing das hier alles an. Dann waren wir auf einmal mitten drin in der Planung für die StartUp-Nights am 15.11.18 in Bochum im Game und müssen (=dürfen) noch einen Blogbeitrag schreiben. Nach einer kurzen Abstimmung mit dem zweiten Speaker des Abends, Fabian vom Cube5, stand der Vortrag und ein Thema für den Blogbeitrag. Im Grunde wollten wir euch die StartUps aus dem Institut für Internet-Sicherheit und aktuelle Projekte vorstellen, um euch eine Einsicht in die Cybersecurity Community in Bochum & Gelsenkirchen zu geben.

 

Start-up Hotspot für Cybersecurity: Silicon Ruhrgebiet??

Denkt man an Start-up Hotspots in der Welt denkt man an das Silicon Valley, London oder Shanghai. Denkt man an Zentren in Deutschland, kommen einem sofort die Gründerhochburgen Berlin, Hamburg oder München in den Sinn. Vereinzelt tauchen sogar schon Regionen aus NRW in den Medien und der Start-up Community auf, so wie beispielsweise Düsseldorf, Köln und Münster. Aber die wenigsten denken hier an das Ruhrgebiet. Warum?? Denn genau HIER wird IT-Sicherheitstechnologie entwickelt: Eine Branche die junge, zukunftsgerichtete und positive Unternehmer benötigt.

Egal welche IT-Sicherheitstechnologie analysiert wird, als Ergebnis zeigt häufig, dass die bisherigen Produkte weder Nutzer- noch Einsteigerfreundlich ist. Hier braucht es kreative Köpfe, welche einerseits hochkomplexe Technologie entwickeln können, und auf der anderen Seite fähig sind, diese so zu verpacken, dass ein Nutzer ohne großartige Einarbeitung einfach loslegen kann. Hier gibt es einige Unternehmen aus Gelsenkirchen und Bochum die wir uns genauer anschauen sollten. Einen detaillierten Einblick in die Bochumer Start-ups aus dem Bereich liefert der Beitrag von Fabian Hoff.

 

Was hat Schalke, was die anderen nicht haben?

Zeit für eine kurze Märchenstunde. Am Besten fangen wir mit ein bisschen Gelsenkirchener Security Start-up Historie an: Das erste erfolgreiche Start-up aus dem Institut für Internet-Sicherheit ist die finally-safe gewesen. Ein Unternehmen welches Frühwarnsysteme für Netzwerke entwickelt. Kurz darauf folgte XignSys, mit intelligenten Authentifizierungslösungen für das Internet der Dinge und Webapplikationen. Aber auch in Bochum entwickelten sich plötzlich immer mehr Ausgründungen im Bereich IT-Sicherheit. Beispielsweise wurden die Unternehmen VMRay für die Identifikation von Malware, Physec für Data Security im IoT und RipsTech als Security-Check für PHP Applikationen. 

Das Ökosystem im Ruhrgebiet ist für junge Unternehmen optimal. Wir können mit 22 Hochschulen und über 400 Studiengängen voller Stolz auf die dichteste Hochschullandschaft in Europa verweisen. Dadurch haben junge Unternehmen einen niederschwelligen Zugang zu jungen Fachkräften. Weiterhin haben sich große Security Unternehmen im Ruhrgebiet etabliert, wodurch Netzwerkeffekte optimal genutzt werden können. Als Bespiel sind hier große Anbieter wie  Bosch/escrypt, Secunet, G Data oder Rohde und Schwarz zu nennen. Mindestens einer der Namen sollte jedem ein Begriff sein.

 

Fazit für Bochum & Gelsenkirchen:

Alle Ausgründungen, egal ob aus Bochum oder Gelsenkirchen haben eine Gemeinsamkeit: Es handelt sich um hochgradig technologisierte Unternehmen die ausgereifte Angebot in den Bereich IT-Sicherheit anbieten. Genau an diesem Punkt setzen wir mit der AWARE7 an. Wir wollen einen unkomplizierten Einstieg in die IT-Sicherheit aus dem Ruhrgebiet ermöglichen und stellen damit eine lokale Innovation dar. Gemeinsam mit euch, nehmen wir (vor-Ort oder per Online Schulung) Sensibilisierungsmaßnahmen in Hinsicht auf Cybersecurity und Datenschutz vor. Außerdem testen wir digitale Produkte und menschliche Faktoren der IT-Sicherheit durch die Anwendung von innovativen Mechanismen und Produkten.

 

TOP 5 Praxistipps für Jedermann:

Als Unternehmen, dass sich auf Sensibilisierungsmaßnahmen für IT-Sicherheit spezialisiert, möchten wir an dieser Stelle allen unseren Lesern zumindest ein paar grundlegende Best Practices mit auf den Weg geben. Darum haben wir hier unsere besten 5 Tipps für eine erhöhte IT-Sicherheit kurz & knapp zusammengefasst:

 

1. Die Länge zählt eben doch beim Passwort.

Ja, diesen Tipp predigen Cybersecurity-Experten seit Jahren, aber aus gutem Grund! Dein Passwort sollte für ein Mindestmaß an Sicherheit aus 10+ Zeichen bestehen, besser sind jedoch 12 oder mehr. Dabei gilt auch: Du solltest auf keinen Fall dasselbe Passwort bei mehreren Anbietern nutzen. Auch wenn es schwierig ist, vergib lieber immer ein Neues. Tipp: Die Nutzung von einem Passwortsafe kann dir helfen, falls du Probleme mit dem Merken deiner Passwörtern hast.

2. Externe Datensicherung sichert Daten vor Externen.

Sichere deine Daten auf einem externen Datenträger. Das müssen nicht alle Daten sein, aber die für dich wichtigsten Daten solltest du auf einem externen Speichergerät (zum Beispiel einem USB-Stick) abspeichern.

3. Updates sind tendenziell erstmal GUT.

Halte dein Software aktuell, denn fast jedes Update schließt bisher vorhandene Sicherheitslücken in der Software.

4. Nichts im Leben ist umsonst – schon gar keine Smartphones.

Da ist doch was faul, denken sich viele, wenn sie per Internetanzeige das kostenlose Smartphone oder den Gewinn von 1.000 € versprochen bekommen. Und damit lägen sie richtig. Diese Anzeigen sind keine Gewinne, sondern der billige Versuch an deine Daten zu kommen. Bitte NIEMALS anklicken.

5. Vertraue nur E-Mail Anhängen von Kontakten.

Ein umsichtiger Nutzer ist der beste Schutz vor Bedrohungen aus dem Internet. Du solltest beispielsweise bei E-Mail Anhängen immer zuerst prüfen, ob du den Absender kennst. Kennst du Ihn nicht, solltest du beispielsweise auf keinen Fall Makros aktivieren in Word Dateien.

 

Mit diesen fünf Tipps seid ihr bereits gegen einen Großteil der täglichen Malware Angriffe geschützt. Tiefergehende Tipps und professionelle Sensibilisierungsmaßnahmen findest du auf unserem Blog AWARE7.

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