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Instagram, Facebook & Co. – Alle reden drüber, aber nur die wenigsten setzen sich wirklich intensiv mit der Funktionsweise dieser sozialen Plattformen auseinander. JA – hier ist ein Algorithmus am Werk den man sich (wenn man weiß wie) auch zu nutzen machen kann. 😉 In diesem Beitrag möchte ich euch erklären, wie die Algorithmen funktionieren. Selbstverständlich ohne mathematische Formeln, sondern viel mehr mit meinen Best Practices!

 

Facebook: Wusstest du eigentlich, dass

 

  • du im Newsfeed gerade mal 2,5 sek. Aufmerksamkeit pro Beitrag hast? Mobil sind es sogar nur 1,7 Sekunden. Das heißt für dich: In unter 3 Sekunden musst du herausstechen und dich interessant machen.
  • dass Facebook 32 Millionen aktive Nutzer hat, von denen 30% neue B2C Produkte auf Facebook finden?
  • dass die Zielgruppe auf Facebook mitaltert? Ja, richtig gehört! Die 16-jährigen von vor 10 Jahre sind jetzt alle 26 usw. – für dich heißt das: Das Publikum auf Facebook wird tendenziell immer älter, denn die heutigen 16-jährigen melden sich dort überhaupt nicht mehr an.
  • …dass Facebook auch für B2B eine interessante Plattform ist? Hier lesen wir täglich Blogbeiträge und Nachrichten – warum also nicht auch neue Softwareprodukte kennenlernen, die für unser Geschäft interessant sind? Wir alle nutzen privat soziale Medien und das eben nicht NUR für soziale Zwecke.

 

Meine Top 5 Tipps für mehr unbezahlte Reichweite.

Mark Zuckerberg hat es bereits mehrfach wiederholt: Nichts geht über „MEANINGFUL RELATIONSHIPS“. In den letzten Jahren wurde dieser Begriff von Facebook immer stärker geprägt und in ihrem Newsfeed Algorithmus einbezogen. Während vor ein paar Jahren noch Likes starke Indikatoren für bedeutungsvolle Beziehungen waren, so sind die Ansprüche seit 2018 noch einmal deutlich gestiegen. Ab sofort gelten folgende Regeln:

 

  1. Kommentieren & Teilen wird noch wichtiger.

Likes wird kaum noch Bedeutung beigemessen. Stattdessen achtet Facebook verstärkt auf die Kommentar- & Teilfunktion UND noch wichtiger sind die Reaktionen auf Kommentare und geteilte Inhalte.

  • Gibt es Antworten auf die Kommentare?
  • Wird mit geteilten Inhalten der Person interagiert?

Das heißt für dich: Mehr Fragen stellen. Beziehe dein User in eure Kommunikation ein! Was wünschen sie sich? Wie stehen sie zu einem aktuellen Thema? Wie bewerten Sie euer Produkt. Hier gilt ganz klar: Jede Publicity ist gute Publicity. 😉

 

  1. Interaktion als Maß der Relevanz für eine Seite.

Frei nach dem Motto „Einmal ist Keinmal“ achtet Facebook auf die Frequenz der Interaktion mit einer Seite. Beiträge einer Seite werden nur dann prominent in deinem Newsfeed angezeigt, wenn sich eine regelmäßige Interaktion erkennen lässt. Daraus schließt Facebook, dass die behandelten Themen eine hohe Relevanz für dich haben.

Das heißt für Dich: Weniger Promotion und mehr Mehrwert schaffen. Eine ausgereifte Content Marketing Strategie ist der Schlüssel. Untersuche deine Zielgruppe und identifiziere die Themen, die am meisten Interaktion auslösen und die höchste Relevanz besitzen. Trage Sorge dafür, dass du diese Themen regelmäßig bespielst und die User zur Interaktion aufforderst.

 

  1. Lege mehr Wert auf Reaktionen.

Reaktionen statt Likes: Klingt schwachsinnig ist aber so! Denn… um eine Reaktion zu einem Beitrag abzugeben, kostet dich ein paar Sekunden mehr als ein einfaches Like. Daraus schließt Facebook, dass dir der Beitrag/das Thema wichtig genug ist um dir diese zusätzliche Zeit zu nehmen.

Das heißt für Dich: Generiere Beiträge, die deine User dazu auffordern Reaktionen zu benutzen. Dies kannst du beispielswiese durch Abstimmungen via Reaktionen erreichen oder aber auch indem du ganz klar Stellung zu einem aktuellen Thema beziehst. Mut zur Meinung ist DER Trend für Unternehmen in 2019 und handelt Dir außerdem einen guten Facebook Score ein.

 

  1. Youtube Videos werden abgestraft.

Ja die alte Leier – Facebook vs. Google. Auch im Facebook Algorithmus macht sich die Konkurrenz der zwei Supermächte bemerkbar. So erhalten beispielsweise direkte Video Uploads eine deutlich höhere Reichweite als eingefügte Youtube Links.

Das heißt für dich: Trenne deinen Youtube Channel vom Facebook Channel! Alle Videos sollten hier als direkter Upload eingefügt werden. Du kannst allerdings immer einfach in deinem Beitrag einen Link zum Youtube Channel platzieren. 😉

 

  1. Timing ist nicht alles – aber viel.

Hier kommen wir wieder zu einem meiner Lieblingsthemen: Analytics! ♥︎ Aktualität spielt ebenfalls eine große Rolle im Facebook Newsfeed. Wer weiß wann seine Zielgruppe online ist, ist hier klar im Vorteil. Schließlich macht es auch Sinn, dass du mehr von deinen Followern erreichst, wenn sie zum Zeitpunkt des Postens gerade online sind.

Das heißt für dich: Analysiere deine Daten und finde heraus, wann deine Fans online sind. Teste aus, welche Zeit für dich die besten Interaktionswerte hervorruft und benutze diese Erkenntnisse für mehr Reichweite und eine bessere Kommunikation.

Ihr wollt direkt die Tipps in die Tat umsetzen oder habt Best-Practices die Ihr mit der ruhr:HUB Community teilen wollt? Dann schaut doch mal in unserer Gruppe Made with POTTential vorbei. Hier trefft ihr auf Gleichgesinnte der Start-up Szene Ruhrgebiet und könnt euch untereinander vernetzen, Fragen stellen, von der Expertise in unserem Netzwerk profitieren, Verstärkung für’s eigene Start-up Team suchen, und und und!

 

Fortsetzung folgt…

Nächste Woche im zweiten Teil gibt es mehr zum Algorithmus von Instagram und meine wichtigsten Insta Marketing Tipps. Stay tuned! 😉

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