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Das große Finale – #EmscherEinhörner

 

Für diejenigen, die sich das Buch “Wann endlich grasen Einhörner an der Emscher?” noch nicht besorgen konnten, haben wir ja bereits den ein oder anderen Blick ins Buch gewährt. Jetzt kommt das große Finale von niemand geringerem als Start-up Koryphäe und Seriengründer Oliver Weimann. In seinem Schlusswort, beschreibt er seine konkrete Vision für das Ruhrgebiet. 

 

Eine Vision für das Ruhrgebiet: Start-up als Option begreifen

Die Menschen im Ruhrgebiet, die gesamte Region muss mehr unternehmerischen Mut wagen! Unternehmerischer Mut bedeutet, das komplette Risiko zu tragen und sich gleichzeitig auf extreme Unsicherheit einzulassen! Unternehmerischer Mut bedeutet, die Umwelt selber zu gestalten und Rahmenbedingungen zu schaffen, anstatt auf einen Strukturwandel zu warten!

Warum wir uns fehlenden Mut einfach nicht erlauben können! Die Ausbildung in unserer Region zielt traditionell so ziemlich genau auf das Gegenteil: auf die Karriere im Konzern! Gut ausgebildet in etablierte Strukturen einzutauchen, bietet eine verführerische Scheinsicherheit, welche die Zukunft unserer gesamten Region in Frage stellt. Die hiesigen Großunternehmen verfahren noch immer stark nach dem Muster „too big to fail“, anstatt sich ständig grundlegend selber zu hinterfragen. Dabei kennt die Anzahl der Mitarbeiter und damit letztlich auch die Bedeutung dieser Unternehmen nur eine Richtung: abwärts.

In den letzten Jahren unfassbar erfolgreiche Firmen wie Google, Facebook oder Amazon stellen sich selber fortlaufend und kontinuierlich in Frage. Sie befürchten quasi täglich, von Start-ups und externen Innovationen aus dem Markt gedrängt oder zumindest stark beschnitten zu werden. Und wenn dieser Innovationshunger, dieser Veränderungswille nicht von unseren Firmen vorgelebt wird, dann braucht es eben unternehmerischen Mut!

Dabei geht es überhaupt nicht darum, unsere hiesigen Großkonzerne oder die erfolgreichen Mittelstandsunternehmen totzuschreiben. Wir haben eine gewachsene Industriestruktur, um die uns viele Regionen der Welt beneiden. Die Start-ups im Silicon Valley, in Tel Aviv oder im Baltikum beneiden uns um den Zugang zu diesen potenziellen Industriekunden. Den Start-ups dort geht es im Zweifel nicht anders als den Start-ups daheim – sie benötigen mutige, aufgeschlossene Unternehmen, die sich auf neues Territorium wagen und gemeinsam mit ihnen etwas Neues ausprobieren.

(…)

Die Konzerne und der Mittelstand müssen sich bewusst machen, dass wenige Kooperationen daran scheitern, dass Startups unprofessionell auftreten. Natürlich kommt auch das vor und auch technische Schwierigkeiten treten immer wieder auf. Oft werden erfolgreiche Piloten aber von Seiten der etablierten Firmen einfach nicht weiterverfolgt, Ansprechpartner wechseln, Startups werden immer wieder vertröstet, es wird oft nicht offen kommuniziert.

Für Startups ist gerade das Vertrösten unglaublich gefährlich. Viele Gründer glauben, dass alles von selbst läuft, wenn man einmal einen großen Namen für ein Referenzprojekt gewonnen hat. Und oftmals besteht der Irrglaube, dass auf ein erfolgreiches Pilotprojekt automatisch der große Auftrag folgt. Liebe Startups, dem ist leider nicht so – beides hat mit der Realität relativ wenig gemein! Gründer müssen offen und ehrlich in die Gespräche mit Partnerfirmen gehen, ihre Hausaufgaben machen. Wichtig: Nicht den Fehler zu machen und alles auf das eine Unternehmen setzen! Unternehmerischer Mut bedeutet auch, Gespräche abzubrechen, wenn es einfach nicht vorangeht!

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(Auszug Ende) Was Oliver Weimann neben unternehmerischen Mut noch als relevante Faktoren in Zukunft für das Ruhrgebiet erachtet kannst du hier nachlesen. Das Buch bekommst Du übrigens auch bei uns im #Hub!

Der Mann der Feder: Alexander Hüsing von deutsche-startups.de

 

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