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Instagram, Facebook & Co. – Alle reden drüber, aber nur die wenigsten setzen sich wirklich intensiv mit der Funktionsweise dieser sozialen Plattformen auseinander. JA – hier ist ein Algorithmus am Werk den man sich (wenn man weiß wie) auch zu nutzen machen kann. 😉 In diesem Beitrag möchte ich euch erklären, wie die Algorithmen funktionieren. Selbstverständlich ohne mathematische Formeln, sondern viel mehr mit meinen Best Practices!

 

Instagram: Wusstest du eigentlich, dass

 

  • im Newsfeed KEINE Posts versteckt werden? Der Newsfeed priorisiert zwar ganz klar, aber wer lang genug scrollt, kann alle Posts seiner abonnierten Kanäle sehen.

 

  • dass Facebook 15 Millionen aktive Nutzer (in DE) hat, von denen 40% täglich Unternehmensseiten aufrufen?

 

  • dass über 90% der User Storys nutzen und 60% der Stories mit Ton abgespielt werden? Ja, richtig gehört! Instagram wird damit zu der EINZIGEN großen Plattform (neben Youtube) auf der man den Großteil seine User auch mit Audio erreichen kann.

 

  • …dass Instagram nur mobil genutzt wird und Links erst ab 20k Followern oder bei verifizierten Accounts genutzt werden können? Das heißt für euch gerade am Anfang: Erschafft „Original Content“, der gut auf Instagram funktioniert und mobil optimiert ist. Hier geht es um Bildsprache und weniger um Texte. Bei komplexen Sachverhalten bieten sich also Videos statt Bildern an.

 

 

Meine Top 4 Tipps für mehr unbezahlte Reichweite.

 

Mark Zuckerberg hat es für Facebook bereits mehrfach wiederholt: Nichts geht über „MEANINGFUL RELATIONSHIPS“. Aber auch auf Instagram gelten dieselben Gesetze. Allerdings schließt der Algorithmus hier keine Posts aus, sondern es findet lediglich eine Priorisierung der Inhalte statt. Diese Priorisierung hängt ab von der individuellen Nutzung (Dauer und Frequenz) und der Anzahl abonnierter Profile. Somit ist der Algorithmus also stark abhängig von Faktoren, auf die wir als Unternehmen keinen Einfluss nehmen können. Trotzdem gibt es ein paar Best Practices, die bei der Sichtbarkeit helfen:

 

1. Kommentieren & Liken von thematisch ähnlichen Profilen.

Wo könnte man besser auf seine Zielgruppe treffen, als bei thematisch ähnlichen Profilen wie dem eigenen? Diese Profile haben sich im besten Fall bereits ein loyale und stark interessierte Community aufgebaut, die ihr für euch nutzen könnt.

Das heißt für Dich: Kommentiere Bilder (privat oder als Unternehmen) und verlinke dein Unternehmens Profil. Kommentare könnten beispielsweise eine Expertenmeinung, ein Tipp oder einfach ein Lob für den Content Creator sein. Außerdem solltest du zusehen, dass du Likes für Bilder verteilst, die ähnliche Hashtags benutzen. Insbesondere kleinere Instagram Profile können so auf dich aufmerksam werden.

2. Interaktion: Timing & Power-Usern

Wie viel Reichweite ein Beitrag erhält, hängt u.a. davon ab wie viel Interaktion er in den ersten 20-30 Minuten auslöst. Es ist daher immer sinnvoll eine Frage im Text zu stellen oder durch andere Methoden, deine User zum interagieren aufzufordern. Besonders gepusht werden Beiträge von sogenannten Power-Usern mit vielen Followern!

Das heißt für Dich: Finde heraus wann deine Zielgruppe besonders aktiv auf Instagram ist, damit du möglichst viele Interaktionen in den ersten 20 Minuten erhältst. Außerdem kann es hilfreich sein, Micro-Influencer um einen Kommentar zu bitten bzw. durch Verlinkungen im Beitrag auf deinen Post aufmerksam zu machen. ABER VORSICHT! Für diesen Tipp muss euer Beitrag entweder eine hohe Relevanz für den Power-User haben oder es muss zuvor mit ihm/ihr abgesprochen sein. Sonst könntet ihr Ärger mit Instagram bekommen.

3. Regional durchstarten mit GEO-Tagging

Alle deine Feed-Beiträge sollten immer mit einem Geo-Tag versehen sein. Diese Orte sorgen dafür, dass du beispielsweise für Personen in deiner Umgebung im Newsfeed priorisiert wirst. Außerdem könnte dir das für den „Entdecken“-Bereich mehr Relevanz verleihen.

Das heißt für Dich: Versehe jeden Feed-Beitrag mit einem Ort, der entweder für das Bild oder für deine gewünschte Zielgruppe relevant ist.

 

4. Hashtag-Queeeeeen.

Ja die alte Leier – Hashtags generieren Reichweite! Insbesondere kleine Channels können sich also nicht den Luxus erlauben darauf zu verzichten. In der Regel erlaubt Instagram pro Beitrag max. 30 Hashtags – und diese solltest du vor allem beim Aufbau deiner Seite NUTZEN! Macht euch eine Liste mit trendigen Hashtags aus eurem Themenfeld und kombiniert sie mit ganz speziellen (wenig benutzten) Hashtags, die sich stark auf den Inhalt eures Postings beziehen.

Das heißt für dich: Am besten erstellst du dir eine List auf dem Smartphone mit 2x verschiedenen „allgemeinen“ Hashtags zur Thematik (bspw. #startup #startuplife #entrepreneurs etc.), die du immer wieder beliebig abwechselnd verwenden kannst. Dann fügst du deinem Beitrag noch themenspezifische Hashtags hinzu (bspw. #cybersecurity #itsecurity #securtiytoken #token #ico). So erreichst du i.d.R. eine sehr spannende Zielgruppe.

Falls du den ersten Part nochmal nachlesen möchtest, dann klicke hier.

Bei Fragen rund um unbezahltes Instagram & Facebook Marketing könnt ihr mich auch gerne jederzeit persönlich ansprechen janina@hub.ruhr. Die Stories habe ich in diesem Beitrag etwas außen vor gelassen, weil sie anders funktionieren als der Newsfeed. Falls ihr dazu auch noch einen Beitrag haben möchtet, lasst gerne einen Kommentar da! 😉

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