Pixel

Review: #SUN August ’19

 

Bei der August-Ausgabe unserer startup:NIGHTS drehte sich alles rund um die Suche des perfekten Standorts für Start-ups. Unser Speaker an diesem Abend, Roman Milenski, ist freiberuflicher Stadtentwickler und wirkt aktuell aufstrebenden Quartier Bochumer Straße in Gelsenkirchen-Ückendorf mit.

Für unseren Blog fasst er noch einmal die Essenz seines Vortrags kurz zusammen.

 

Wie alles beginnt…

 

Die Keimzelle eines jeden Start-ups ist meist das eigene Wohnzimmer oder die Uni. Wenn es dann ein erster Schreibtisch außerhalb des gewohnten Umfelds sein soll eignet sich zum Beispiel ein Co-Working-Space, wie der ruhr.HUB, ideal dafür. Doch wer endgültig wachsen will muss früher oder später eigene, größere Büroräumlichkeiten, Produktions- oder Lagerstätten finden. Die Frage ist nur wo man diese findet?

Eine Frage, die unmöglich pauschal zu beantworten ist.

Jedes Start-up, jedes Unternehmen hat individuelle Anforderungen. In unserer Entwicklungsarbeit wird deutlich, dass die verschiedensten Stadtquartiere Potentiale besitzen, allesamt aber einen Entwicklungsschub gebrauchen könnten. Das merken wir besonders, wenn es um die Ansiedlung von Start-ups geht. Aus Gesprächen mit den Gründerinnen und Gründern in den letzten Jahren erkennen wir dabei  2 grundsätzliche Philosophien.

 

Die einen, wollen in ein „fertiges“ Umfeld

 

Hier spielen dann Faktoren wie die Nähe zu etablierten Unternehmen und Wirtschaftszweigen, von denen man sich Aufträge oder Investitionen erhofft, Kontakte zu anderen Start-ups oder auch sog. “weiche Faktoren”, wie ein möglichst quirlig urbanes Umfeld mit Freizeitmöglichkeiten, eine Rolle. Ein klassisches Beispiel dafür wären die angesagten Bezirke Berlins.

Die Nachteile in diesen von Gentrifizierungseffekten betroffenen „Schwarmstandorten“ sind jedoch mittlerweile die horrenden Mieten und Lebenshaltungskosten sowie eine Überfüllung, welche die Suche nach überhaupt freistehenden Räumlichkeiten erschwert.

 

 

Hier kommt dann Philosophie Nummer 2 ins Spiel:

 

Dahin gehen, wo noch Entwicklungsmöglichkeiten zu finden sind. Diese Gründermentalität legt viel Wert auf möglichst kostengünstige Mieten, möglichst viele Freiräume oder eine geringe Beeinflussung durch andere Start-ups im direkten Umfeld, um ungestört „das eigene Ding zu machen“. Auch der Wunsch ein Stadtviertel von Anfang an mitzugestalten, spielt dabei eine Rolle. Dafür stehen aktuell einige Quartiere im Ruhrgebiet beispielhaft.

Beide Standort-Philosophien könnte man stichpunktartig so zusammenfassen:

 

 

 

 

 

 

In die Nische zwischen diesen beiden Argumentationslinien versuchen wir in einem Standort-Entwicklungsprojekt eine Brücke zu schlagen und dabei speziell die Vorteile von Philosophie Nummer 2 zu fokussieren. Das bedeutet: Gemeinsam mit den kommunalen Stellen wie der Wirtschaftsförderung, der Stadtplanung und -erneuerung versuchen wir als Stadtentwickler die prekäre Situation eines solchen Viertels soziologisch, kulturell und ökonomisch aufzuwerten.

 

 

Standortfaktoren Gelsenkirchen-Ückendorf, die FÜR eine Ansiedlung bei uns sprechen:

 

  • GE HBF 5-10 Minuten zu Fuß, S-Bahn / RE in alle Richtungen (E, DO, BO, Ddorf, Rhein-Ruhr-Flughafen in 10 bis 30 Minuten)
  • Straßenbahn 302 Richtung Bochum HBF (30 Minuten)
  • A40 Auffahrt GE-Süd (5 Minuten)
  • Bochum 5 Minuten mit dem Auto, Essen 10 Min. (HBF, Zollverein 15 Min.)
  • Hochschulumfeld: FH GE, RUB, Hochschule Bochum, Uni Essen, TU Dortmund etc., Folkwang
  • Breitband-Ausbau
  • Freiräume und Entwicklungsmöglichkeiten unterschiedlichster Art
  • Mieten 4 bis 6,50 € / qm (kalt) max. im Durchschnitt aktuell

 

Mal abgesehen von ganz banalen Faktoren, wie mietgünstigen Freiräumen, bieten Stadtentwicklungsprojekte zumeist noch weitere Vorteile für Jungunternehmer bzw. Gründer. So sind z.B. auch die Betreuung und Begleitung der Ansiedlungen, Maßnahmen zur langfristigen Stärkung von Start-ups am Standort sowie Hilfestellungen bei Problemen, Anträgen oder Förderungen Aufgaben der Standortentwickler.

Die akquirierten Start-ups sollen nicht einfach an einen Ort gebracht werden und dann auf sich allein gestellt sein, sondern in einem nachhaltigen Gesamtkonzept für den Stadtteil, in ein für sie passendes Umfeld mit weiteren Angeboten integriert werden.

 

Weitere Infos und Kontakt zu Stadtentwicklungsprojekte und Stadtentwicklern am Beispiel von Gelsenkirchen-Ückendorf:

www.gelsenkirchen.de/de/Infrastruktur/Stadtplanung/Stadterneuerung_Gelsenkirchen/Bochumer_Strasse

www.kreativquartier-ueckendorf.de

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
modal close image
modal header
modal header

2. Türchen im HUB-Adventskalender!

Pünktlich zum zweiten Türchen des Adventskalenders verlosen wir drei Mal den nachhaltigen fairtrade Kaffee von Kaffee-Peter sowie einen einzigartigen Kaffeebecher ! Wie ihr diesen unfassbar guten Kaffee gewinnen könnt, erfahrt ihr bei unserer Communitymanagerin Paula (paula@hub.ruhr).

 

 

modal header

Unser erstes Weihnachtsevent!

Im dritten Türchen erwartet euch das erste Weihnachtsevent im HUB! Zusammen mit Gordon Schönwalder könnt ihr euch exklusive Einblicke in die Welt eines Podcasts sichern. Hierbei ist dieses Event garantiert euer erster Step für den eigenen Podcast! Ihr müsst nur auf den folgenden Link klicken und euch kostenlos anmelden:

Hier klicken

 

default

Bleib' auf dem Laufenden!

Noch mehr Start-up Trends, Events & News gibt es in unserem monatlichen What’s HUB Newsletter. Das Lifestyle-Format für alle die Start-up können.

Vielen Dank!