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Wir haben Alexander Hüsing für ein Interview zu seinem Buch “Wann endlich grasen Einhörner an der Emscher” gewinnen können und freuen uns euch diesen Background zum Buch präsentieren zu können.

In unserem ersten Blogbeitrag haben wir bereits einen “Blick ins Buch” #EmscherEinhörner für Dich angefertigt.

 

 

Seit langem hast du dir ein Buch über die Start-up Szene im Ruhrgebiet gewünscht. Was ist dein Wunsch für das Buch und seine Außenwirkung?

 

Ich wünsche mir Aufmerksamkeit für die Region und die Unternehmen in der Region. Die Zukunft des Ruhrgebiets sind viele kleine, mittlere und große Startups. Viele kleine, mittlere und große Firmen, die anderen Menschen zeigen, dass Unternehmertum eine Möglichkeit ist, sich selbst zu verwirklichen. Viele kleine, mittlere und große Unternehmen, die den Menschen im Ruhrgebiet Arbeitsplätze bieten. Einfach viele viele Gründungen, die zeigen, dass das Revier mehr zu bieten hat als die Vergangenheit.

 

 

Wie ist es eigentlich zu dem Buch gekommen?

 

Die Idee wurde über den Messenger von Facebook geboren. Der Bottroper Verleger Werner Boschmann hat mich Ende des vergangenen Jahres angeschrieben und mich gefragt, ob wir ein Buch über die Startup-Szene im Ruhrgebiet machen sollen. Ich war sofort Feuer und Flamme für die Idee. Das Medium Buch ist optimal, um die digitale Szene einer Zielgruppe näherzubringen, die sonst bisher kaum mit ihr in Berührung gekommen ist. Zudem waren auch etliche Gründerinnen und Gründer aus der Region sofort ziemlich begeistert davon, ihre Firmengeschichte gedruckt in einem Buch lesen zu können. Kurzum: Das Medium Buch begeistert noch immer die Massen.

 

 

Was hat dir bei der Recherche und dem Schreiben des Buchs die größte Freude bereitet?

 

Ich bin nach wie vor begeistert, wie viele tolle Menschen es im Revier gibt. Die meisten Gründerinnen und Gründer waren sofort begeistert, die Terminfindung war simpel und auch die Bereitschaft die unverfälschte Geschichte des eigenen Unternehmen zu erzählen war enorm. Die Menschen im Revier sind alle sehr bodenständig, freundlich und direkt.

 

 

Welches Interview hat dir besonders viel Spaß gemacht und warum?

 

Vor allem die Geschichte von G Data ist extrem spannend. Das Unternehmen war schon ein Startup, als niemand in Deutschland diesen Begriff überhaupt verwendet hat. Firmengründer Andreas Lüning hat mich zuerst durch das firmeneigene Museum geführt, das eine Schatzkiste für Geeks und Nerds ist, dann durch das gigantische Gebäude und so weiter. G Data ist echtes Silicon Valley-Flair mitten im Pott. Das Problem: Kaum jemand weiß, dass G Data in Bochum zu Hause ist. Das Unternehmen war nie laut, hätte es aber immer sein können.

 

 

Warum Emscher-Einhörner? Was hat dich zu diesem Titel inspiriert?

 


Dem Ruhrgebiet fehlen bisher Einhörner!
Jene Fabelwesen sind in der Startup-Szene weltweit reale Wesen. Als Einhörner bezeichnet die globale Gründerszene junge Unternehmen, die mehr als eine Milliarde US-Dollar wert sind. An der Spree, der Alster und der Isar grasen sie schon. An Lippe, Emscher oder Ruhr sind Einhörner, neudeutsch Unicorns, aber noch nicht in Sicht. Wo doch besonders die Emscher für sie ein idealer Tummelplatz wäre, waren doch einst zwischen Waltrop und Bottrop die Emscherbrücher Dickköppe, wild lebende Pferde besonderer Güte, zu Hause. Leider sind sie ausgestorben. Diese ökologische Nische gilt es zu schließen, am besten mit vielen kleinen und großen Einhörnern! Wir müssen alle daran glauben. Ich glaube ganz fest daran! Dafür aber muss das ganze Ruhrgebiet gemeinsam die Ärmel hochkrempeln und mal wieder so richtig malochen. Denn Einhörner entstehen nur durch richtig harte Arbeit.

 

Wem haben wir dieses grandiose Cover zu verdanken?

 

Das grandiose Cover stammt von Heiko Sakurai. Ich hätte mir vor einigen Jahren auch nicht vorstellen können, dass er mir mal ein Einhorn-Cover zeichnet. Ganz wichtig beim Cover war mir nur eine Sache: Es sollte auf gar keinen Fall ein Förderturm drauf sein. Diese Zeiten sind vorbei. Das Buch erzählt die Geschichte des modernen Ruhrgebiets.

 

 

Hand aufs Herz: Gibt es etwas, dass du uns exklusiv über das Buch verraten kannst? Insider-Infos? Geheime Easter Eggs?

 

 

Erst einmal haben wir auf dem Cover das steigende NRW-Wappen-Pferd als Einhorn versteckt. Und: Alle Einhörner haben Namen. Das Einhorn auf der Brücke etwa heißt Fridolin. Das verrückte Einhorn ganz unten rechts ist Hubert.

 

 

Wir danken Alex für dieses Interview und freuen uns schon auf die Lesung, die am nächsten Montag im Rahmen der startupweek:RUHR 2019 bei uns im #Hub stattfindet.
Du hast Dich dafür noch nicht angemeldet? Dann solltest Du das schleunigst nachholen, und zwar genau hier: https://www.eventbrite.de/e/wann-endlich-grasen-einhorner-an-der-emscher-tickets-67877775253

 

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